Behandlungen

Klassische Homöopathie

"Homöopathie ist die modernste und durchdachteste Methode, um Kranke ökonomisch und gewaltlos zu behandeln. Dr. Hahnemann besaß einen genialen Geist und entwickelte eine Methode, in der es keine Begrenzung gibt, um das menschliche Leben zu retten. Ich verneige mich in Ehrfurcht vor seinem Können und dem großen humanitären Werk, welches er schuf." (Mahatma Gandhi)

 

Die homöopathische Medizin wurde vor mehr als 200 Jahren von dem deutschen Arzt und Apotheker Dr. Samuel Hahnemann entwickelt, erlebte ihre Blütezeit in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und besteht seitdem in unveränderter, noch immer gültiger und ebenso wirksamer Form fort.

 

Die Ära der Schulmedizin ließ die Homöopathie Anfang des 20. Jahrhunderts in den Hintergrund treten, weil sie durch ihre Pharmazeutika (Antibiotika, Kortison, Schmerzmittel etc.) schnell und einfach Symptome beseitigen kann.

 

Die Welt befindet sich im Wandel und so erkennen inzwischen viele Patienten, dass man dadurch noch lange nicht "gesund" bzw. geheilt ist.

 

Die Homöopathie zählt daher heute wieder zu den immer häufiger gefragten Therapieformen, besonders wenn die therapeutischen Möglichkeiten der Schulmedizin ausgeschöpft sind.

 

Die Homöopathie ist eine Heilkunst, die nicht im Handumdrehen erlernt werden kann, sondern ein jahrelanges Studium voraussetzt.

 

Jeder Patient, selbstverständlich auch der vierbeinige, erfordert ein genaues Vorgehen für die Auswahl seiner individuellen homöopathischen Arznei sowie den Verlauf seiner Therapie.

 

Doch wie wirken homöopathische Arzneien?

 

Die Grundlage des lebenden Körpers ist nicht Materie, sondern die Lebenskraft (Dynamis) ist energetischer Natur.

 

Jede Krankheit ist Ausdruck einer aus dem Gleichgewicht geratenen Lebenskraft.

 

Homöopathische Arzneimittel enthalten in höheren Potenzstufen rein energetische Informationen, welche regulierend auf die gestörte Lebenskraft einwirken und dadurch echte Heilung von innen ermöglichen.

 

Der physikalische Grundsatz der Erhaltung von Energie (Energie geht niemals verloren, sondern bleibt stets erhalten und wird lediglich in ihrer Form gewandelt) legt die Erklärung nahe, dass ein Energiefeld in der homöopathischen Arznei und damit eine energetische Information übrig bleibt, auch wenn der Ausgangsstoff soweit "herausgeschüttelt" wurde, dass er materiell nicht mehr nachweisbar ist.

 

Die Kommunikation von Zellen im Körper eines lebendigen Organismus verläuft mittels energetischer Impulse und jede lebendige Zelle ist damit in der Lage, die energetische Information der homöopathischen Arznei zu lesen und umzusetzen.

 

Der immer mal wieder im Zusammenhang mit der Homöopathie genannte Placebo-Effekt ist bei Menschen möglich, jedoch bei Tieren ausgeschlossen. Einem Tier ist es einerlei, ob es ein pharmazeutisches Präparat oder eine homöopathische Arznei erhält.

 

Das Ziel der homöopathischen Therapie ist das Wiederherstellen der Gesundheit sowie die Stärkung des gesamten Organismus in seiner Eigenregulation.

 

Ich wende bei der Behandlung bis auf wenige Ausnahmen (z.B. bei Tumorbehandlungen) Centimal-Hochpotenzen an.

 

Homöopathische Hochpotenzen sind gerade bei chronischen Krankheiten effektiver als niedrige Potenzstufen und wirken nach einmaliger Verabreichung mehrere Wochen bis Monate heilsam auf den Organismus.

 

Der Einsatz von sogenannten homöopathischen Komplexmitteln (Standard-Mischung aus diversen homöopathischen Mitteln für bestimmte Erkrankungen) widerspricht den Prinzipien der klassischen Homöopathie und solche Mittel kommen deshalb in meiner Praxis grundsätzlich nicht zur Anwendung.

 

Eine homöopathische Behandlung ist parallel bzw. ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung möglich. Es sollten gleichzeitig zur homöopathischen Therapie jedoch keine weiteren alternativen Heilbehandlungen, z.B. Bioresonanztherapie, angewendet werden.

 

Die Grenzen der Homöopathie bestehen im Reaktionsmangel des schwerstkranken Organismus, wenn eine Regulation nur noch eingeschränkt oder nicht mehr möglich ist.

 

Dies kann bei erschöpfter Lebenskraft in hohem Alter, bei irreparablen Schäden an Organen oder bei weit fortgeschrittenem Krankheitsgeschehen der Fall sein.

 

Aber selbst wenn keine Wiederherstellung der Gesundheit mehr möglich ist, kann die Homöopathie oft noch lindernd eingesetzt werden und so dem Tier zusätzliche Lebenszeit bei guter Lebensqualität ermöglichen.

 

Naht dann die Zeit des Abschieds unabwendbar, so kann die Homöopathie dem Tier in dieser letzten Phase den Sterbeprozeß und Übergang in einen würdevollen, natürlichen Tod erleichtern.



Konstitutionsbehandlung

 

Zur Erhaltung der Gesundheit und Vorbeugung von Krankheiten kann die Homöopathie im Rahmen einer halbjährlich durchgeführten Konstitutionsbehandlung (Mittelverordnung aufgrund des individuellen Typs) wertvolle Dienste leisten.

 

Durch diese Behandlung nach konstitutionellen Gesichtspunkten werden gezielt die Schwachstellen (z.B. Nieren) des Tieres unterstützt um so einer Erkrankung vorzubeugen.

 

Besonders anzuraten ist diese prophylaktische Stabilisierung der Lebenskraft bei Tieren mit einer genetischen Veranlagung für Krebs oder andere Krankheiten sowie generell ab dem Seniorenalter.

 

Grundsätzlich profitieren jedoch Tiere jeder Rasse und jeden Alters von dieser sanften, ausgleichenden Behandlung.